
Der ökologische Fußabdruck ist zu groß – Die Grenzen der Belastbarkeit der Erde sind bereits überschritten/ Studie des WWF“ – so lautete ein Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 27. August 2002.In diesem Artikel wird die Studie des WWF grob umrissen, in der errechnet wird, wie viel Erdfläche jeder Mensch benötigt um alle Dinge zu erhalten, die er für seinen Lebensstil benötigt.
Zum Beispiel benötigt ein Deutscher im Durchschnitt 0,68 Hektar Pflanzenanbaufläche um seinen Bedarf an pflanzlichen Produkten, Lebensmitteln und Kleidung aus Naturpflanzenfasern zu decken.Ein Mensch in Uruguay braucht zur Herstellung von tierischen Produkten wie zum Beispiel Leder, Wolle, Milch, Käse und Fleisch 1,64 Hektar.Rechnet man den durchschnittlichen Verbrauch an Papier, fossile Brennstoffe, benötige Energie und Wasser hinzu, bei einer Weltbevölkerung von 6 Milliarden Menschen, dann brauchen wir 13,7 Milliarden Hektar fruchtbares Land.Die Erde hat aber nur 11,4 Milliarden Hektar – der Rest ist Ödland, Felsen etc.. Das heißt wir leben über unsere Verhältnisse.Wir verbrauchen 20 % mehr Ressourcen als die Erde zur Verfügung stellt und erneuern kann. Wir betreiben Raubbau mit unserem Planeten.
Was in diesem Artikel leider nicht beschrieben wird, sind konkrete Maßnahmen um den Verbrauch zu senken. Jeder Einzelne kann zur Rettung unseres Planeten viel beitragen. Ein konkretes Zahlenbeispiel:Gerade auf dem Sektor Ernährung können wir unseren Bedarf stark reduzieren, indem wir auf möglichst viele tierische Produkte verzichten.
1 kg Rindfleisch kostet mindestens 7 kg Getreide und 7 qm Regenwald und 9.000 l Wasser.Aus 7 kg Getreide können 8 Brote und 24 Portionen Nudeln produziert werden, 50% der Weltgetreideernte wird an Schlachttiere verfüttert.9.000 l Wasser reichen aus um 80-100 kg Obst und Gemüse zu produzieren. Gerade im Bereich Ernährung ist es so einfach Ressourcen zu sparen. Jeder Einzelnen von uns darf nicht vergessen, was für eine Macht die Verbraucher haben. Wir sind die Verbraucher.
E. Burke sagte: „ Es gibt im Leben keinen größeren Fehler als den, nichts zu tun, nur weil man wenig tun kann.“
Wenn viele Menschen wenig tun, dann ist es viel.
Wenn viele Menschen gar nichts tun, ist es gar nichts.
Anzahl eßbarer Produkte, die auf einem Hektar Land erzeugt werden können:Kirschen 1.000 kg Grüne Bohnen 2.000 kg Äpfel 4.000 kg Karotten 6.000 kg Kartoffeln 8.000 kg Tomaten 10.000 kg Sellerie 12.000 kg aber nur 50 kg Rindfleisch Jeder einzelne kann einen Beitrag leisten, die Erde zu einem lebenswerteren Platz für uns und alle unsere menschlichen, tierischen, pflanzlichen und alle anderen Mitbewohner zu machen!Quelle: http://www.earthsave.de/ Link zum eigenen ökologischen Fussabdruck !
(photo stolen by my at www.huberbuam.de)
Yours sincerely
Earth
greets from Enki
3 comments:
"Und ich hatte endlich begriffen, dass ich bis dahin kein Mensch war, nur ein Zweibeiner, schwach behaart und des Sprechens mächtig; das Menschsein, so hatte ich verstanden, liegt am Ende des Weges, nicht am Anfang."("Milarepa" Eric-Emmanuel Schmitt)
Dreh nicht wiedermals um.
Du weisst was ich meine?!
Ich danke dir Burmenta; Milarepa der Asket und Schmitt der Philosoph; Ein Bruder sagte einmal: "Beginne niemals umzukehren"
Ich wünsche, wir haben die Einsicht in jenen Momenten an denen wir versucht werden uns zu wenden.
Ich grüße dich und wünsche dir Lehre Erlebnis und Reise
Kommentar veröffentlichen