Donnerstag, 22. Februar 2007

Über das Leben in der Vergangenheit...


die Erinnerung deiner selbst, im fahlen Lichtschein der Geisteskraft; ein Aufeinandertreffen augenscheinlich erlebter Bilder, diese sich selbsterklärend anordnen, um das Spektrum des bisher geglaubten, gar gelebten darzustellen; nicht prägnant genug im klaren Verstande auftauchend aus der sinnbildlichen Finsternis des eigentlichen Verstandes; widerspiegelt schemenhaft das Individuum. Man glaubt das die Vergangenen Elebnisse, wie eintönig, matt oder auch pompös und spektakulaer sie sein mögen, einen selbst ausmachen. Nur durch Erinnerun besteht man in seinem Wirken, wie es scheint. Kein Moment in dem man nicht versucht zu Verkörpern, was in jenem Spiegelkabinett der Assoziation, über Meilen der Reflexion derer durchlebten Segmente des Lebens, immer mehr durch die Verstümmelung der Vergänglichkeit geknechtet wird.

Die Widergeburt des kopierten, in jedem Hauche des Atems, andauernd ohne ein Zeichen eines jähen Endes; nur die Vorstellung des Letzten; verzerrt wie dein Eigen; auf der Oberfläche eines, mit einzelnen frisch erblühten Teichrosen verziertern Tümpels, dessen Abdruck des Himmels durch einen Fingerhutkleinen Kiesel sein Antlitz, in das eines sich aufbäumenden Sturmes wandelt.

Oh wie veränderbar der Geist doch sein mag. Oftmals finden wir den Weg in die Zukunft über den Kanal der Träume; um letztlich oder anfänglich das Spiel auf blanker Oberfläche zu erneuern.


incipit tragoedia

incipit parodia


Enki Mai06 und Feb07

1 comments:

Benni hat gesagt…

Ich breite meine Arme aus, hole tief Luft und lasse den warmen Atem durch meine Nase entweichen.

Stille - oder doch nicht? Mein Mund ist geschlossen, mein Geist ist still. Doch ich spüre Leben, Macht und Energie um mich herum. In der Stille höre ich Dinge, die meine Ohren noch nie gehört, weil sie in einer anderend Akustik, eine andere Tonart schwingen. Es ist das Herz, welches spricht.

Noch einmal hole ich Luft und atme wieder aus, schließe meine Augen und lasse mich fallen...

Den, der keine Angst hat, der den freien Fall genießt, einen Augenblick der Freiheit, den werden tausende Hände empfangen und ihn tragen zu höchsten Glück.

Dein Bruder